Großkunde wackelt
Ein wichtiger Kunde zahlt schleppend oder steckt selbst in Schwierigkeiten.
Risikomanagement
Ein Frühwarnsystem mit Kennzahlen, Schwellenwerten und klaren Maßnahmen. Dazu Klumpenrisiken und Stresstests, damit Sie wissen, wo es eng werden kann, bevor es eng wird.
Ausgangslagen
Je früher, desto mehr Wege sind noch offen. Diese Situationen sind typische Anlässe.
Ein wichtiger Kunde zahlt schleppend oder steckt selbst in Schwierigkeiten.
Ein zentraler Lieferant liefert nicht mehr, und es gibt keinen Plan B.
Neue Systeme, neue Prozesse, neue Abhängigkeiten, aber niemand hat die Risiken strukturiert erfasst.
Bank, Kunden oder Versicherer fragen nach Risikomanagement oder Informationssicherheit, etwa nach NIS2.
Ihr Problem
Probleme kommen scheinbar überraschend: Ein Großkunde zahlt nicht oder rutscht selbst in die Insolvenz, ein Lieferant fällt aus, der Markt dreht. Plötzlich steht ein Unternehmen, das eigentlich gut lief, mit dem Rücken zur Wand.
Unser Service
Wir bauen ein Frühwarnsystem auf: Kennzahlen, die Sie monatlich anschauen, Schwellenwerte, ab denen Sie handeln, und konkrete Maßnahmen für jeden Schwellenwert. Dazu decken wir Klumpenrisiken auf und rechnen Stresstests für Ihre drei wahrscheinlichsten Krisenszenarien.
Ergebnisse
Kennzahlen, Schwellenwerte und Maßnahmen. So ist vorher festgelegt, wann und wie gehandelt wird.
Abhängigkeiten von Kunden, Lieferanten und Märkten sichtbar gemacht, mit konkreten Schritten zur Streuung.
Ihre drei wahrscheinlichsten Krisenszenarien, durchgerechnet mit Liquiditätsfolgen und Handlungsoptionen.
Werkzeugkasten
Ein Auszug. Die konkrete Auswahl treffen wir gemeinsam mit Ihnen.
Seit Inkrafttreten des StaRUG müssen die Geschäftsleiter von GmbH und anderen juristischen Personen fortlaufend über Entwicklungen wachen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, und bei Bedarf gegensteuern. Das steht in § 1 StaRUG und gilt unabhängig von der Unternehmensgröße.
Ein schlankes Risikomanagement mit Kennzahlen, Schwellenwerten und dokumentierten Maßnahmen erfüllt diese Pflicht. Es schützt das Unternehmen und dokumentiert zugleich, dass die Geschäftsleitung ihrer Sorgfaltspflicht nachkommt. Die rechtliche Einordnung im Einzelfall übernimmt Ihr Anwalt.
Die meisten Krisen, die wir sehen, beginnen mit einer einzigen Abhängigkeit. Ein Kunde mit 40 Prozent Umsatzanteil, ein Lieferant ohne Alternative, eine Kreditlinie, die an einem Vertrag hängt. Solange alles läuft, fällt das nicht auf.
Wir machen diese Abhängigkeiten sichtbar und rechnen durch, was ihr Wegfall für Ergebnis und Liquidität bedeuten würde. Daraus entstehen konkrete Schritte, etwa ein zweiter Lieferant oder eine Warenkreditversicherung für den Großkunden.
Ablauf
Wir scannen Bilanz, Kundenmix, Lieferanten und Markt nach Risikoclustern.
Aufbau Ihrer Kennzahlen, Schwellenwerte und Maßnahmen.
Wir rechnen drei Krisenszenarien durch und zeigen, welche Liquidität nötig wäre.
Quartals-Review oder kurzfristige Unterstützung bei akuten Themen.
Klare Rollen
Wir bauen Frühwarnsystem, Kennzahlen und Szenarien auf. Die rechtliche Bewertung, etwa zu Haftungsfragen der Geschäftsleitung oder zu konkreten NIS2-Pflichten, übernehmen Anwälte, mit denen wir zusammenarbeiten.
Fragen und Antworten
Für GmbH und andere juristische Personen verlangt § 1 StaRUG eine fortlaufende Krisenfrüherkennung durch die Geschäftsleitung, unabhängig von der Größe. Ein aufwendiges Konzernsystem ist dafür nicht nötig. Entscheidend ist, dass Risiken regelmäßig erfasst, bewertet und mit Maßnahmen hinterlegt werden.
Ein Cyberangriff kann einen Betrieb tagelang lahmlegen und ist damit ein handfestes wirtschaftliches Risiko. Mit der europäischen NIS2-Richtlinie müssen zudem deutlich mehr Unternehmen ihre Informationssicherheit nachweisen, und viele Zulieferer werden von ihren Kunden danach gefragt. Deshalb gehört das Thema ins Risikomanagement.
Überschaubar. Wir starten mit einer Risiko-Inventur, konzentrieren uns auf die zehn bis zwanzig wichtigsten Risiken und bauen daraus ein Kennzahlen-Set. Das dauert in der Regel wenige Workshops, nicht Monate.
Fachbeiträge
Transformation, Digitalisierung und KI stehen weit oben auf der Agenda vieler KMU. Risiken werden dabei oft nur gefühlt, aber nicht gesteuert. Wir zeigen die vier zentralen Risikobereiche und vier Bausteine, die KMU jetzt mindestens brauchen.